Deep Talk vs. Deep Tech – Mensch und Maschine in der Beratung
Shownotes
In dieser Folge von „TBH by BCG“ sprechen Paula, Principal im Münchener Büro, und Filip aus dem Vantage-Team, dem internen Wissenszentrum von BCG, darüber, wie KI den Beratungsalltag neu strukturiert: von Recherchen und Analysen bis hin zu Entscheidungsprozessen.
Doch es geht um mehr als um Effizienz. Paula und Filip diskutieren, wo KI echten Mehrwert schafft, wo ihre Grenzen liegen – und warum mit der Leistungsfähigkeit von KI auch die Bedeutung menschlicher Erfahrung, Urteilskraft und Verantwortung wächst.
Eine Folge über neue Spielräume, neue Erwartungen und die Frage, wie sich Beratung verändert, wenn Mensch und Technologie gemeinsam nach vorne denken.
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Transkript anzeigen
00:00:05: Hallo, Paula.
00:00:06: Hi.
00:00:06: Herzlich willkommen.
00:00:08: Danke.
00:00:09: Wie geht's dir?
00:00:10: Gut, bin gespannt, ob wir uns gleich treffen.
00:00:13: Wollen wir das mal herausfinden?
00:00:15: Sehr gerne.
00:00:20: Zwei Beraterinnen, ein Thema, ein Gespräch.
00:00:25: Kein Meetingraum, kein Studio.
00:00:28: Wir treffen
00:00:28: uns im Auto.
00:00:30: Denn Consulting bedeutet, in Bewegung zu bleiben.
00:00:34: Auf dem Weg zum nächsten Termin, aber auch im Kopf.
00:00:37: Und mit wem unsere Beraterinnen heute sprechen, das wissen sie noch nicht, sie lernen sich erst auf der Fahrt kennen.
00:00:44: Die Gespräche sind spontan, persönlich und oft überraschend
00:00:48: ehrlich.
00:00:49: Zwischen Anschnallen und Ankommen geht es vor allem in eine Richtung, nach
00:00:53: vorn.
00:00:55: Hallo,
00:01:03: Servus, Grüß dich.
00:01:04: Hi, ich bin
00:01:05: Paula.
00:01:06: Freut mich.
00:01:07: Wir kennen uns, glaube ich, noch nicht.
00:01:08: Wir kennen uns tatsächlich noch nicht.
00:01:12: Ja, sehr schön.
00:01:14: Paula ist seit sieben Jahren bei BCG.
00:01:17: Inzwischen ist sie Principal in München.
00:01:19: Sie ist studierte Psychologin.
00:01:21: Heute bringt sie ihr Know-how, vor allem in Projekten rund um Medizintechnik und Tiergesundheit ein.
00:01:27: Philipp ist Manager im BCG Vantage
00:01:30: Team,
00:01:30: dem internen Wissenszentrum von BCG, das Projektteams und Kundinnen mit Expertise unterstützt.
00:01:37: Sein Schwerpunkt liegt auf Technologie, Medien und Telekommunikation.
00:01:42: Er bringt dabei seine Industrieerfahrung sowie den gezielten Einsatz von Daten, Analysen und AI-Tools in Projekte ein.
00:01:51: Bevor er zu BCG kam, war Philipp über zehn Jahre lang mitten in der Medien- und Tech-Szene unterwegs.
00:01:58: Was beide gemeinsam haben?
00:02:00: Künstliche Intelligenz ist inzwischen fester Bestandteil ihrer Arbeit.
00:02:06: Gab es einen bestimmten Moment, in dem ihr gemerkt habt, die KI wird wirklich Einfluss auf eure Arbeit haben?
00:02:16: Am Anfang hat sich das angefühlt, wie die Einführung von anderen neuen Tools, wie zum Beispiel als SharePoint, eingeführt wurde.
00:02:22: Bei GNI ist es aus meiner Sicht anders.
00:02:25: Die Entwicklung ist viel dynamischer und es ist auch unglaublich spannend zu sehen, wie wir uns bei BCG systematisch weiterentwickeln und diese Technologien wirklich zu eigen machen.
00:02:35: Wir waren ja auch frühzeitig schon einer der weltweissgrößten Nutzer von OpenAI-Technologien im Unternehmenskontext, wenn man sich da die Zahlen anschaut.
00:02:43: Das merkt man auch einfach in unserem Daily Doing.
00:02:45: Es gibt aus meiner Sicht gerade kaum Bereiche, in denen wir GenI-Ein nicht schon aktiv einsetzen.
00:02:50: Dadurch hatte ich relativ schnell dann das Gefühl, das ist nicht nur ein weiteres Tool, sondern das verändert unsere Arbeit wirklich komplett.
00:02:57: Philipp, für dich spielt KI im Arbeitsalltag ja nicht nur als nützliches Tool eine Rolle, sondern du arbeitest auch konkret daran, KI bei BCG zu integrieren.
00:03:06: Erzähl mal.
00:03:07: Ich bin selber so genanter Jenny I. Black Belt.
00:03:09: Global sind wir über tausend Interdisziplinäre.
00:03:12: KI-Spezialisten und unsere Aufgabe ist es einfach, die KI-Agenda von BCG und unseren Kunden voranzutreiben.
00:03:18: Aber mir persönlich ist sozusagen die lokale Adoption am wichtigsten.
00:03:22: Der eigentliche Change in der Organisation passiert erst dann, wenn man mit den Leuten zusammen im Raum sitzt.
00:03:26: Hands-on, die Leute im Driver-Seat hat nicht nur zuguckt, sondern auch wirklich macht.
00:03:30: Und ja, ich meine, das ist natürlich immer die Schwierigkeit auch im Unternehmen.
00:03:34: Und wie kriege ich die Leute dazu, es auch zu nutzen?
00:03:37: Da kann ich ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudern.
00:03:39: Die Einstiegsrollen, die Associates und die Consultants sind die Heavy User.
00:03:44: Wenn man dann die Senioritätspyramide so ein bisschen nach oben geht, geht die Nutzung ein bisschen runter.
00:03:49: Das ist in der Natur der Dinge.
00:03:51: Wie verändert denn KI eure Arbeit?
00:03:53: Wir arbeiten bei BCG inzwischen unglaublich viel mit GNI und zwar nicht nur mit externen Tools, sondern auch mit Lösungen, die wir selbst entwickelt haben.
00:04:03: Dazu kommt dann unser globales Netzwerk an GNI Blackboards, wie du ja auch einer bist, Philipp, die unsere Teams beraten, Trainings durchführen, sicherstellen, dass wir die Technologie wirklich effektiv und verantwortungsvoll einsetzen.
00:04:16: Und ich finde, hier merkt man halt wirklich, wir haben Kolleginnen, die da echte Expertin sind und gleichzeitig probieren aber alle von uns nicht neues aus, weil das Feld eben so dynamisch ist.
00:04:26: wie genau Generei genutzt wird, dass es super individuell, je nach Beraterin, unterschiedlich.
00:04:32: Ich glaube, da hat jeder so seinen eigenen Stil.
00:04:34: Für mich persönlich ist eigentlich der größte Hebel bei Recherchen und Marktanalysen.
00:04:38: Wenn ich da auf ein neues Projekt komme, dann greife ich natürlich auf die internen BCG Knowledge-Staatenbank zurück und bekomme dann heute in wenigen Minuten einen super strukturierten Überblick, für den ich früher mehrere Tage gebraucht hätte, um mir den zusammenzustellen.
00:04:51: Ich klappe da jetzt schon alles und fasziniert jedes Tool immer zu hundert Prozent zuverlässig.
00:04:55: natürlich nicht und man hat auch manchmal schräge lustige Erfahrungen, aber unter dem Strich ist es ein riesen Mehrwert diese Tool zu nutzen.
00:05:03: Wo ich es auch nutze ist, wenn man so ein Interview-Transkript bekommt, also wir führen noch viele Expertengespräche und dann werden die ja mitgeschrieben und dann daraus zu sagen, okay, gib mir mal die Zusammenfassung von den Punkten, da funktioniert das eigentlich
00:05:18: gut.
00:05:19: Ja, was ich sehr spannend finde, ist die enorme Spannbreite.
00:05:23: Zum einen liest man natürlich immer wieder aufs neue Benchmark übertroffen und zum anderen sitzt man dann zu Hause oder im Homeoffice vor dem Laptop, versucht irgendwie ein Prompt zum dritten Mal und es klappt nicht so und man kriegt nicht, was man wollte.
00:05:35: Und das bezeichnet wir bei BCG als die sogenannte Jacked Frontier.
00:05:38: Das heißt, das Leistungsniveau von KI in verschiedenen Aufgabenbereichen ist sehr unterschiedlich ausgeprägt.
00:05:46: Lasst uns noch einmal einen Moment herauszoomen und einen kurzen Blick darauf werfen, wie KI die Arbeit von BCG inzwischen prägt.
00:05:55: BCG arbeitet mit führenden Technologiepartnern wie OpenAI zusammen, entwickelt eigene KI-Lösungen und baut ein internationales Netzwerk von Expertinnen auf, das neue Anwendungen ständig weiterdenkt.
00:06:11: Der Anspruch dahinter ist klar.
00:06:13: KI soll den Menschen nicht ersetzen, sondern sie dabei unterstützen, schneller zu Erkenntnissen zu kommen und mehr Raum für das zu haben, was wirklich zählt.
00:06:23: Es geht darum, komplexe Prozesse verständlicher zu machen und Routinen zu vereinfachen, damit am Ende mehr Zeit für die eigentlichen strategischen Entscheidungen bleibt.
00:06:34: Und BCG beschränkt sich dabei nicht darauf, bestehende Tools zu nutzen.
00:06:38: Viel mehr geht es darum, die Entwicklung aktiv mitzugestalten, neue Anwendungen zu erproben, eigene Lösungen zu bauen und gemeinsam mit Kundinnen und Kunden zu überlegen, wie die Arbeit von morgen aussehen kann.
00:06:53: Machen wir es mal konkret.
00:06:54: Eine Branche, in der diese Komplexität nämlich längst Alltag ist, ist die Automobilindustrie.
00:07:00: Beim Autokauf zum Beispiel.
00:07:02: und zwar innerhalb einer einzelnen Marke.
00:07:04: Denn schon dort ist die Auswahl enorm.
00:07:07: Verschiedene Modelle, zahllose Ausstattungen, unterschiedliche Händler, Preise, Lieferzeiten und Finanzierungsoptionen.
00:07:14: Und viele Käuferinnen fühlen sich hier eher überfordert als gut begleitet.
00:07:19: In einer aktuellen Studie arbeitet BCG gemeinsam mit OpenAI daran, diese Erfahrungen mithilfe von agentischer KI neu zu gestalten.
00:07:29: Die Technologie unterstützt Kundinnen dabei, schneller zu erkennen, welches Fahrzeug zu ihrer Lebenssituation passt, Preise und Angebote zu verstehen oder den richtigen Zeitpunkt für eine Entscheidung zu finden.
00:07:43: Aufgaben, die heute viel Zeit und Nerven kosten, etwa Recherchen, Anfragen oder Vergleichsrechnungen, können so automatisch vorbereitet werden.
00:07:52: Das Ergebnis ist eine klarere, transparentere und deutlich entspanntere Entscheidungsreise und für den Hersteller die Chance, die gesamte Customer Journey in eine neue Ära zu führen.
00:08:05: Projekte wie dieses zeigen, welche großartigen Möglichkeiten KI bietet.
00:08:10: So, jetzt aber zurück zu Paula und Philipp.
00:08:16: Junge Beraterinnen, die sich mit dem Thema KI beschäftigen, sollen zuerst alle Möglichkeiten ausloten, statt die Risiken zu betrachten.
00:08:28: Ja, für mich sollte man als junge Beraterin sich auf jeden Fall erst mit den Chancen auseinandersetzen.
00:08:33: Die Risiken sind natürlich auch wichtig, aber der Innovationsdrang, der in vielen von unseren Mitarbeitenden steckt, sollte nicht im Keim erstickt werden.
00:08:41: Also generell... wenn ich jemand, der immer positiv auf Sachen drauf schaut und ich würde den jungen Beraterinnen und Beratern mitgeben, seid da neugierig und versucht es irgendwie so gut es geht anzuwenden.
00:08:53: Physiken
00:08:54: sollte man aber trotzdem betrachten, weil am Ende bieten wir eine Dienstleistung an zu unseren Kunden und das sollte immer noch die beste Lösung für deren Probleme sein.
00:09:08: Und die beste Lösung für deren Probleme wird nicht durch Chatchi-BT generiert.
00:09:12: Und dieses kritische hinterfragen, wann nutze ich das und für welche Aufgaben nutze ich das?
00:09:17: Und für welche Aufgaben nutze ich das?
00:09:18: auch bewusst nicht?
00:09:19: Und wie challenge ich das?
00:09:21: Das kritische Denken will ich schon auch den jungen Beraterinnen und Berater mitgeben.
00:09:25: Absolut.
00:09:29: Und was ich da so wichtig finde, man muss einfach anfangs nutzen, das sage ich auch immer meinen Kunden.
00:09:33: Wenn ihr jetzt nicht anfängt, irgendwelche Tools zu etablieren, dann seid ihr hinter der Welle.
00:09:39: Weil klar, die werden immer besser, die sind jetzt noch nicht perfekt.
00:09:41: Und wenn ihr jetzt nicht anfängt, eure Leute mitzunehmen und denen beizubringen, wie man KI sinnvoll benutzt, dann seid ihr irgendwann hinterher.
00:09:49: Ja, in solchen Fällen ist aus meiner Sicht unheimlich wichtig, die Personen auch wirklich mitzunehmen und ihnen die neuen Spielräume aufzuzeigen, die sich halt durch den Einsatz von KI ergeben.
00:09:58: Ich hatte zum Beispiel mal ein Projekt, in dem wir diverse Prozesse für die Marketingabteilung von einem großen Unternehmen mithilfe von KI-Lösungen optimiert haben.
00:10:06: Und da war wirklich ein super wichtiger Teil, das ganze Team vom Kunden auch mitzunehmen, ihn dann zum Beispiel aufzuzeigen, hey, mit diesen neuen Tools, dann habt ihr mehr Zeit für wirklich das strategische Kampagnen.
00:10:18: Management und können viel mehr Analysen fahren und dadurch auch viel effektiver und effizienter arbeiten.
00:10:24: Veränderungen, das war ja auch in der Vergangenheit nicht anders, können ganz schnell bei Menschen zu Unsicherheiten führen.
00:10:31: Und da kann BCG dann aus meiner Sicht auch seine volle Kompetenz zeigen, den Menschen die neuen Lösungen erklären und eben auch die Lösungen und die Tools so bauen, dass sie die individuellen Arbeitsabläufe der Kunden wirklich dazu den passen und wirklich Erleichterungen schaffen.
00:10:45: Also das Thema Change Management ist natürlich für mich gerade als Psychologin super spannend und ist aus meiner Sicht auch eine der Kernkompetenzen von BCG.
00:10:53: Wir bauen bei BCG Lösungen, die wirklich einen Mehrwert schaffen und dann auch von den Menschen genutzt werden.
00:10:59: Es gab auch eine Studie von BCG, die eben auch sagt oder herausgefunden hat, dass die Mitarbeiter zufriedenheit, sehr stark korreliertes eben mit der Tätigkeit, die ausgeführt wird.
00:11:07: Wenn ich dann halt... Ich bin ehrlich, es gibt auch stupide Aufgaben, die ich machen muss, leider.
00:11:12: Mit KI eben das schneller zu bewältigen, da bin ich sehr happy.
00:11:16: Bei BBC intern sagen wir auch manchmal, ja, KI kann dir helfen, die ugly four hours in der Woche herauszunehmen.
00:11:23: Und da freut sich, glaube ich, jeder, irgendwie Sachen von A nach B kopieren, möchte keiner machen.
00:11:27: Und sozusagen kann ich diese freigesetzte Zeit in wertstiftendere Tätigkeiten, die auch vielleicht mehr Spaß machen und am Ende auch mehr zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen, ausführen anstatt.
00:11:38: Die einfachen langweiligen Sachen zu machen, die ganze Zeit.
00:11:42: In eurem Arbeitsalltag geht es viel ums Verstehen.
00:11:44: Ihr wollt eure Kundinnen verstehen, aber auch die Mitarbeitenden
00:11:47: im Team?
00:11:48: Kann euch KI dabei auch helfen?
00:11:51: Ja, also ich finde das Thema Empathie sehr, sehr wichtig.
00:11:54: Ich bin ja auch Psychologin vom Hintergrund.
00:11:56: Und KI wird nie eine Empathie ersetzen können.
00:12:00: Also aus meiner Sicht.
00:12:01: Wenn es um die Entwicklung unserer Teams geht, geht es ja nicht nur um Aufgaben und Skills, sondern darum, Menschen wirklich zu verstehen.
00:12:08: Wir möchten ja unsere Consultants auf ihrem Weg begleiten, ihre Stärken erkennen, ihr Potenzial fördern und gemeinsam überlegen, wie sie sich weiterentwickeln können.
00:12:16: Das passiert im Dialog, im Dreck-Naustausch und einfach nicht in irgendeinem Tool.
00:12:21: Und genauso ist es ja auch bei unseren Kunden.
00:12:23: KI kann zwar super gut Daten analysieren, aber sie erkennt halt keine politischen Dynamiken, keine persönlichen Motivationen, keine Unsicherheiten bei unseren Kundinnen.
00:12:33: Das erfahren wir nur, wenn wir wirklich vor Ort sind, zuhören, Nachfragen, Beziehungen aufbauen.
00:12:38: Genau das macht für mich Beratung auch aus.
00:12:40: Ich würde direkt so unterschreiben, es gibt die Grenzen von KI und Daten und viele Dinge sind einfach noch nicht erfasst.
00:12:45: Erst gibt es eben den Geschäftsbericht, das Gepressemitteilungen, alles was ich irgendwie in den KI-Systemen packen kann, kann ich auch verarbeiten.
00:12:52: Aber du hast erwähnt eben die Casual Gespräche an der Kaffeeküche.
00:12:58: Das Vertrauen, Empathie und die emotionale Intelligenz ist eben enorm wichtig, um den Kunden wirklich zu verstehen, seinen Kontext und sein Umfeld.
00:13:08: Paula, Philipp, greift doch einmal in die Seitentüren.
00:13:11: Darin findet ihr beide je einen Umschlag mit Fragen.
00:13:15: Seid ihr bereit für eine runde schnelle Entscheidung?
00:13:24: All right.
00:13:27: Also schnelle Entscheidung, Paula.
00:13:30: Wolltest du oder ich anfangen?
00:13:31: Ich
00:13:31: kann gern anfangen.
00:13:32: Erst klar, Philipp.
00:13:33: ChatGBT oder Coopilot?
00:13:35: ChatGBT, das sind die originären Macher.
00:13:38: Intuition oder Research?
00:13:40: Research.
00:13:42: Lieblings-Thema
00:13:43: oder neues Thema?
00:13:44: Neues Thema.
00:13:46: Freitag oder Montag?
00:13:48: Freitag.
00:13:49: Powerpoint oder no agenda?
00:13:53: If it's not on a slide, it's not a BCG, wurde mir beim Onboarding gesagt.
00:13:58: Open Source oder Lizenz?
00:14:00: Open Source.
00:14:02: Das war's.
00:14:03: Das war's.
00:14:04: All right, wir drehen das Spiel.
00:14:06: Bauchgefühl oder Masterplan?
00:14:07: Bauchgefühl auf jeden Fall.
00:14:09: Erste Idee oder fertiges Konzept?
00:14:12: Erste Idee.
00:14:14: Freitag oder Montag?
00:14:15: Auf jeden Fall Freitag.
00:14:16: Doppelcheck oder Vertrauen?
00:14:20: Vertrauen.
00:14:21: München oder New York?
00:14:25: München.
00:14:27: Lieblingsthema oder Neusthema?
00:14:30: Neusthema.
00:14:32: Und das war's doch schon.
00:14:38: Wie stellt ihr denn sicher, dass bei der Arbeit mit KI in euren Teams das kritische Denken nicht zu kurz
00:14:44: kommt?
00:14:45: Ja, wir achten in unseren Teams natürlich sehr bewusst darauf, dass Kritisdenken immer der Ausgangspunkt bleibt.
00:14:51: Wir nutzen KI Outputs als Impuls.
00:14:55: Aber wir besprechen sie dann gemeinsam, challenging die Aussagen und überlegen, was wirklich von dem Output auch relevant ist.
00:15:01: Ich glaube, genau diese Kombination aus Technologie und dann eben auch der menschlichen Erfahrung macht die Qualität unserer Arbeit aus.
00:15:08: Und wir befähigen unsere Teams auch aktiv dazu, KI nicht einfach zu übernehmen, sondern reflektiert und verantwortungsvoll einzusetzen.
00:15:17: Last Thought.
00:15:18: Welche Idee oder welche Frage lässt euch im Zusammenhang mit KI nicht los?
00:15:24: Also für mich ist die Hauptfrage, wie sieht das in den nächsten fünf bis zehn Jahren aus?
00:15:29: Wenn sich das jetzt so rasant entwickelt hat in den letzten anderthalb Jahren, wo stehen wir und wie sieht unsere Arbeitswelt in fünf bis zehn
00:15:36: Jahren aus?
00:15:36: Absolut.
00:15:37: Und ich glaube, ich kann sich auch keiner vorstellen, wenn jeder alle Experten der Welt fast kostenfrei zur Verfügung hat, ist die Welt doch sehr anders.
00:15:47: Paula hat mir viel Spaß gemacht.
00:15:49: War cool, hab ich gefreut.
00:15:50: Wir kannten uns noch nicht.
00:15:52: Ich würde mich freuen, wenn wir uns noch mal im Projekt oder bei einem Café treffen.
00:15:59: In die Glaskugel können wir nicht schauen, aber das Gespräch mit Paula und Philipp hat gezeigt.
00:16:04: Mit KI öffnen sich ständig neue Spielräume.
00:16:07: Räume für mehr Effizienz, neue Form der Zusammenarbeit und für Ideen, die vor wenigen Jahren noch undenkbar waren.
00:16:15: Und natürlich verändert das auch die Arbeitswelt.
00:16:18: Wir bewegen uns in einem Umfeld, in dem Technologierersand voranschreitet.
00:16:23: Und genau dort entsteht diese Chance.
00:16:26: Die Zukunft, aktiv mitzugestalten, statt nur auf Veränderungen zu reagieren.
00:16:31: Eines bleibt dabei aber klar, wenn es um Vertrauen Austausch und echte Empathie geht, bleibt der Mensch unersetzlich.
00:16:41: Und damit schließt sich auch ein Kreis dieser Staffel.
00:16:44: In allen Folgen ging es darum, wie sich Beratung weiterentwickelt.
00:16:49: Durch neue Arbeitsmodelle, neue Technologien und neue Perspektiven.
00:16:54: Wir haben gesehen, dass Consulting heute vielfältiger ist als je zuvor.
00:16:59: Es geht um Flexibilität, um persönliche Entwicklung, um Führung und immer wieder darum, gemeinsam Lösungen zu gestalten, die wirklich etwas bewegen.
00:17:10: KI ist dabei ein weiterer Baustein, der es uns ermöglicht, unsere Zukunft aktiv mitzugestalten.
00:17:17: Das war Tobi Honest bei BCG.
00:17:19: Danke, dass ihr uns begleitet habt.
00:17:21: Wir bleiben unterwegs.
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